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Ich bin sehr tollpatschig und meine Mutter hat die Huntington-Krankheit - habe ich die Krankheit auch?

May 3, 2020

Huntington's Disease Youth Organization

HDYO verfügt auf unserer Seite über mehr Informationen über die Huntington Krankheit, die für junge Leute, Eltern und Profis geeignet sind:

www.hdyo.org

Ich bin sehr tollpatschig und meine Mutter hat die Huntington-Krankheit - habe ich die Krankheit auch?

F. Meine Mutter hat die Huntington-Krankheit und ich denke, ich könnte es wegen einer Reihe von Ungeschicklichkeiten auch haben. Besteht eine solche Chance und wie groß ist sie?

Haydon, Teenager, Großbritannien

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A. Hallo Haydon, vielen Dank für deine E-Mail. Es tut mir leid zu hören, dass deine Mutter die Huntington-Krankheit hat. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Tollpatschigkeit, die du bemerkt hast, auf die Erkrankung zurückzuführen ist, und es könnte hilfreich sein, die Gründe dafür zu erklären.

Das häufigste Alter, in dem die Symptome der Krankheit beginnen, liegt zwischen 35 und 45 Jahren, aber es kann manchmal früher oder später eintreten. Die juvenile Form der Huntington-Krankheit, d.h. wenn die Symptome vor dem 20. Lebensjahr auftreten, ist eigentlich selten und macht weniger als 10% aller Krankheitsfälle aus. Bei juveniler Huntington-Krankheit gibt es typischerweise eine Familiengeschichte von frühen Ausbrüchen und die Erkrankung wurde von einem Vater weitergegeben - wenn du mehr wissen möchtest, geht dieser Artikel genauer auf die Art und Weise ein, wie die Krankheit in Familien weitergegeben wird. Die Tatsache, dass es deine Mutter ist, die betroffen ist und dass sie als Erwachsene Symptome entwickelt hat, ist die üblichere Form der Krankheit, also ein Ausbruch im Erwachsenenalter.

Viele junge Menschen, deren Elternteil die Krankheit hat, machen sich irgendwann Sorgen über mögliche Symptome, die sich meistens als unbegründet herausstellen. Es hilft oft, solche Sorgen mit einem genetischen Berater oder Facharzt zu besprechen. Die dir am nächsten gelegene Klinik für Genetik ist das Guys Hospital in London, und dein Hausarzt kann dich dorthin überweisen. Dort werden sie in der Lage sein, die Familiengeschichte aufzunehmen und auf deine spezifischen Sorgen einzugehen. Hast du Leute zu Hause, mit denen du über die Huntington-Krankheit reden kannst?

Ich hoffe auch, dass du das Gefühl hast, dich für Unterstützung an die HDYO wenden zu können.

Beste Wünsche,

Rhona