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Huntington's Disease Youth Organization

HDYO Heißer Stuhl mit Clara

HDYO verfügt auf unserer Seite über mehr Informationen über die Huntington Krankheit, die für junge Leute, Eltern und Profis geeignet sind:

www.hdyo.org

30. Mai 2015

HDYO News

Schau was passiert ist, als wir die deutsche HDYO-Übersetzerin Clara für den HDYO Heißen Stuhl interviewt haben!

Name: Clara

Alter: 21

Rolle bei HDYO: Deutsche Übersetzerin

1) Was hat Dich dazu gebracht, Dich bei HDYO einzubringen und wie hast Du angefangen?

Clara: Zuerst habe ich ein Gedicht für den Bereich „Kreatives“ auf der HDYO-Seite eingeschickt. Daraufhin hat Michaela mich gefragt, ob ich auf die Jugendkonferenz der Deutschen Huntington-Hilfe kommen möchte. Dort hat sie mich gefragt ob ich am HDYO-Sommercamp in Burgos (Spanien) teilnehmen möchte. (Danke Michaela!) Ich habe zunächst gezögert, weil ich dachte, mein Englisch sei zu schlecht. Aber dann hatte ich eine großartige Woche in Spanien, und es gefiel mir so sehr, dass ich begonnen habe für HDYO zu übersetzen und einen Zeitungsartikel und ein Fernseh-Interview gemacht habe, um auf die Huntington-Krankheit und vor allem auf die Deutsche Huntington-Hilfe und auf HDYO aufmerksam zu machen.

2) Wo bist Du aufgewachsen? Erzähle uns etwas Interessantes über diesen Ort.

Clara: Ich bin in einer sehr kleinen Stadt zwischen einer deutschen Gegend mit dem Namen „Westerwald“ und der nächsten größeren Stadt (Siegen) aufgewachsen. Es ist ungefähr eine Stunde von Köln entfernt. Es gibt nichts Interessantes über diesen Ort: Bäume, Berge und um Siegen herum einige Industriegebiete. Also bin ich nach Bonn gezogen, als ich 20 Jahre alt war ;-)

3) Wenn Du Dir eine Sportart aussuchen könntest, welche würde es sein?

Clara: Boxen! Ich habe vor einem Jahr begonnen zu boxen und ich liebe es!

4) Was ist Deine Lieblingserinnerung aus Deiner Kindheit?

Clara: Der Urlaub am Meer, den wir einmal im Jahr gemacht haben …

5) Erzähle uns, was Du als Ehrenamtliche für HDYO machst?

Clara: Ich übersetze Dokumente aus dem Englischen in die deutsche Sprache, 2013 habe ich mit einem Artikel in einer deutschen Zeitung und einem Fernsehinterview auf HDYO aufmerksam gemacht.

Clara

6) Wenn Du eine Person treffen könntest, die jemals gelebt hat, wer würde es sein und warum?

Clara: Was für eine schwierige Frage! Ich denke, einen unserer evolutionären Vorfahren (z.B. Lucy) zu treffen, wäre sehr interessant.

7) Was machst Du in Deiner Freizeit, wenn Du nichts für HDYO machst?

Clara: Ich gehe am Rhein spazieren (einem wunderschönen Fluss, fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt), lese gute Bücher, trinke mit meinen Freunden Tee, gehe mit ihnen Essen oder mache Sport (meistens Boxen).

8) Da vor kurzem Ostern war die Frage, was machst Du üblicherweise an Ostern oder was hast Du dieses Ostern getan?

Clara: Ich bin kein religiöser Mensch, also habe ich keine spezielle Ostertradition. Ich nutze die Zeit meistens, um für meine Ausbildung zu lernen oder ich besuche meine Familie und esse die Schokoladeneier, die sie mir schenken ;-)

9) Wo siehst Du Dich heute in fünf Jahren?

Clara: Ich denke ich werde als Ergotherapeutin arbeiten und davon träumen, Neurowissenschaften oder Medizin zu studieren. Hoffentlich werde ich immer noch in Bonn oder Köln wohnen und vielleicht werde ich eine Beziehung mit einer netten Person haben, die mein Leben noch bunter und spannender macht.

10) Welche Superkraft würdest Du gerne haben, wenn Du ein Superheld wärst? (Du darfst nur eine haben, also entscheide Dich weise)

Clara: Ich hätte gerne die Möglichkeit, für einen Tag in die Körper und Seelen anderer Menschen zu schlüpfen und dann abends in meinen eigenen Körper zurückzukehren. Ich würde gerne wissen, was es bedeutet ALS, die Huntington-Krankheit, Parkinson, Schizophrenie usw. zu haben. Und ich habe noch viel mehr Fragen: Was sind die Gedanken und Gefühle von Putin? Oder Obama? Von einem Selbstmordattentäter in der Minute bevor er die Bombe zündet? Von einer Mutter, die ihr Kind das erste Mal im Arm hält? Von einem Musiker, der den gleichen Song wieder und wieder singt? Von einem Wissenschaftler, der Jahr für Jahr im Labor steht, um die Heilung für eine Krankheit zu finden oder von einem Psychotherapeuten, der den ganzen Tag über traurige Geschichten hört? Und so weiter …

11) Was war der glücklichste Moment in Deinem Leben?

Clara: Die Tage, an denen ich Stück für Stück realisiert habe, dass ich negativ getestet bin und nie die Huntington-Krankheit bekommen werde. Ich habe immer noch ab und zu solche Momente.

12) Welche Art von Musik hörst Du gerne (Band, Album, Künstler, Genre)?

Clara: Ich mag Lieder aus fast allen Genres. Ich habe eine große Vorliebe für deutschsprachige Pop-Musik wie Grönemeyer oder Alexa Feser und für Klaviermusik, aber ich mag auch viele andere Künstler und Songs. Zwei Songs, die ich seit vielen Jahren sehr liebe sind „Fields of Gold“ in der Version von Eva Cassidy und „River flows in you“ von Yiruma.

13) Magst Du lieber Kaffee oder Tee?

Clara:Tee!

14) Wenn Du irgendwo auf der Welt hinreisen könntest, wohin würdest Du reisen und warum?

Clara: Ich würde gerne auf einem Felsen in der afrikanischen Wildnis sitzen und den Tierherden dabei zusehen, wie sie Wasser trinken und durch die Steppe rennen. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber in meinem Kopf ist es ein bisschen wie die Wiege der Menschheit und aller Lebewesen, die wir heute auf unserem Planeten sehen.

15) Wir wissen, dass Du vorher Gedichte über die Huntington-Krankheit geschrieben hast, die sehr gut waren. Woher kam Deine Inspiration?

Clara: Das waren spontane Gedanken, die ich hatte, nachdem ich meine Mutter besucht habe. Ich musste sie einfach aufschreiben, sonst wäre mein Kopf explodiert. Also war die Inspiration möglicherweise zuzusehen, wie die Krankheit immer mehr von einem Individuum wegnimmt und es zu einer anderen Person macht.

16) Was ist Deine Nachricht an andere junge Menschen, deren Leben von der Huntington-Krankheit geprägt wird?

Ein Leben unter dem Einfluss der Huntington-Krankheit zu führen ist eine sehr große Herausforderung, und in den meisten Fällen hat die Krankheit einen lebenslangen Einfluss auf uns. Das einzige, was wir also tun können, ist den Platz, den die Krankheit in unserem Leben einnimmt, so positiv wie möglich zu gestalten. Es ist nicht einfach, aber zusammen können wir es schaffen! Also nehmt euren Mut zusammen und kommt in Kontakt mit HDYO und anderen jungen Menschen, deren Leben von der Huntington-Krankheit beeinflusst wird.

Erlend Ravna
News Team Reporter
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